Über meinen Weg die Liebe zu finden…
In meiner Kindheit war ich eine Knutschkugel: süß, ruhig, einfach zum Knuddeln. Dann kurz darauf, als die Mädels (meist früher als Jungs) ihre Sexualität entdeckten, konnte ich mich fast nicht retten obwohl ich von den Dynamiken überhaupt nichts verstand. Später, als ich dann endlich meine Sexualität entdeckte, war ich nicht der, der sich aktiv die Hörner abgestoßen hat. Ich habe meiner großen Liebe hinterhergetrauert und musste mit ansehen, wie die „coolen Typen“ die Mädels abbekamen, während ich in der Friendzone landete.
Dann kam meine Sturm- und Drang-Zeit. Ich war wer… Leistungssportler und erfolgreich… In der Disko machte ich eine entscheidende Erfahrung: Wenn ich unbedingt eine Herzensdame abschleppen wollte, ging gar nichts. Wenn ich einfach Spaß hatte und mir die Mädels ausnahmsweise mal egal waren, wie verhext „all eyes on me“.
Schließlich hat mich die eine die mich vermeintlich endlich gesehen hat und wollte vom Markt geschnappt. Ich verdrehte mir derartig den Kopf, dass ich nicht mehr in der Lage war, Nein zu sagen.
Zack – war ich verheiratet.
Zack – war ich Vater.
Zack – versuchte ich, der beste Mann auf Erden zu werden. Gutverdiener, Familienunterhalt, toller Vater, Amazing Ehemann, Supersportler.
Dieses Streben hat mich gekillt – und die Beziehung auch. Was sich beim ersten Sex wie das „Match des Lebens“ anfühlte, entwickelte sich später zur Vollkatastrophe und zwei unterschiedliche Individuen, die sich zwar gut riechen konnten, aber das war es auch schon.
Von der Fassade zur radikalen Wahrheit
Wir haben alles durch: Geschlechterkampf, sexuelle Frustration, Betrug, emotionale Gewalt bis hin zu selbstverletzendem Verhalten und körperlichen Grenzüberschreitungen. Nach Außen waren wir für viele „DAS TRAUMPAAR“ – geschäftlich erfolgreich, perfektes Teamwork. Wir beherrschten dieses Game in Perfektion, aber daheim verloren wir die Beherrschung.
Irgendwann mussten wir die Reißleine ziehen. Es folgte eine Zeit der Einsamkeit, Schuld und Trauer. Alles verloren zu haben. Zwischen Wut und Selbstverachtung keimte langsam ein neuer Samen.
Warum ich heute als Therapeut und Coach Paare begleite…
Heute kann ich neutral auf diese Zeit zurückblicken. Während der schlimmsten Krisen vertilgte ich alles an Wissen: Heilpraktiker für Psychotherapie, Hypnosetherapeut, Traumatherapeut und körperorientierte Psychotherapie, Beziehungsdynamiken, Manipulation und systemische Ansätze, ja ich verlor mich sogar in der Spiritualität. Ich wollte wissen: Warum ich? Warum so?
Durch diesen harten aber ehrlichen Weg habe ich meine Berufung gefunden. Die Liebe liegt mir am Herzen… Das war schon immer so und hat sich nie geändert.
Doch heute habe ich ein anderes Verständnis für die Liebe.
Die letzten 7 Jahre (seit ich im Bereich Therapie & Persönlichkeitsentwicklung mit Menschen arbeite) haben sich einige Menschen an mich gewendet – erst Frauen, dann Männer, schließlich ganze Familiensysteme. Dabei konnte ich feststellen, dass es sich im Kern immer um die Liebe dreht. Heute weiß ich nicht nur aus eigener Erfahrung sondern auch aus meinem Wissen rund um die Liebe und Partnerschaft, worauf es wirklich ankommt:
Offenheit & radikale Ehrlichkeit zu sich selbst und zum Partner.
Keine Angst vor Konflikten und Verlusten.
Vertrauen, Wertschätzung und Respekt.
und vor Allem… Präsenz und Gefühl!
Genau diese Dinge gehen im Alltag oft verloren. Da mir Männer und Frauen am Herzen liegen, widme ich mich dieser Arbeit. Ich weiß, dass alle davon profitieren: Die Kinder, Männer, Frauen, Partnerschaften, die Familie – ja, sogar der Geldbeutel.
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